Definition
Handwerkskammer
Die Handwerkskammer ist die Körperschaft für Handwerksbetriebe, die Eintragungen prüft und berät.
Die Handwerkskammer vertritt die Interessen der Handwerksbetriebe und führt die Handwerksrolle. Sie prüft, ob Gründer die Voraussetzungen für zulassungspflichtige Handwerke erfüllen. Außerdem betreut sie Ausbildung, Meisterprüfungen und Weiterbildung.
Wer ein Handwerk gründen möchte, wendet sich in der Regel zuerst an die Kammer. Dort erfahren Sie, ob eine Eintragung nötig ist und welche Nachweise verlangt werden. Auch Stellungnahmen für Förderungen oder den Gründungszuschuss können dort angefordert werden.
Die Mitgliedschaft ist für eingetragene Betriebe verpflichtend und mit Beiträgen verbunden. Klären Sie früh Fragen zu Zuständigkeit und Ablauf, damit die Anmeldung reibungslos verläuft.
Ähnliche Stichwörter
- HandwerksrolleDie Handwerksrolle ist das Verzeichnis der Handwerksbetriebe, in das zulassungspflichtige Handwerke eingetragen werden.
- MeisterpflichtDie Meisterpflicht verlangt für bestimmte zulassungspflichtige Handwerke eine Meisterprüfung oder gleichwertige Qualifikation.
- Industrie- und Handelskammer (IHK)Die IHK vertritt gewerbliche Unternehmen, berät Gründer und ist für viele Fragen zu Gewerbe und Ausbildung zuständig.
- TragfähigkeitsbescheinigungDie Tragfähigkeitsbescheinigung bestätigt, dass ein Gründungsvorhaben wirtschaftlich und fachlich erfolgversprechend ist.