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Entrepreneurs Club Darmstadt

Gründen verständlich erklärt

Definition

Doppelte Buchführung

Bei der doppelten Buchführung wird jeder Geschäftsvorfall auf zwei Konten erfasst und ergibt eine Bilanz.

Die doppelte Buchführung erfasst jeden Geschäftsvorfall auf mindestens zwei Konten, nämlich einmal als Soll und einmal als Haben. Daraus entstehen eine Gewinn- und Verlustrechnung sowie eine Bilanz. Sie ist für Kaufleute und Kapitalgesellschaften vorgeschrieben und bietet ein vollständiges Bild der Finanzlage.

Das Verfahren ist aufwendiger als die einfache Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Es verlangt Kenntnisse im Kontenrahmen und in der Bilanzierung. Viele Gründer lassen diese Arbeit von Steuerberatern oder Buchhaltungsdiensten erledigen.

Im Alltag hilft die doppelte Buchführung bei Finanzierungen, weil Banken und Investoren eine aussagekräftige Bilanz erwarten. Auch das Eigenkapital und die Rücklagen werden so transparent. Prüfen Sie, ob Ihre Rechtsform diese Pflicht bereits vorschreibt.

Ähnliche Stichwörter

  • BuchführungspflichtDie Buchführungspflicht verlangt von bestimmten Unternehmen, Geschäftsvorfälle lückenlos und nachvollziehbar zu erfassen.
  • Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR)Die EÜR ist eine vereinfachte Gewinnermittlung, bei der Betriebseinnahmen und Betriebsausgaben gegenübergestellt werden.
  • GmbHDie GmbH ist eine Kapitalgesellschaft, bei der die Haftung der Gesellschafter auf das Gesellschaftsvermögen beschränkt ist.
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